Du siehst mich an und ich schau an dir vorbei

Was ein Elend.

Eine wirklich bemitleidenswerte Kreatur in einem verlassenen Raum umgeben von einer Hülle der Leere, Stille.. Kurze Sorglosigkeit, gefangen in Selbstzweifeln, Angst, Trauer um jene Momente, gute Zeiten, Glück, Sonnenstrahlen wie sie damals schienen..
Vergangenheit..

Ein kleines Wesen mit zerrissenen Flügeln, ohne Kleider, ohne Vertrauen, Liebe, Anmut, Stolz.

Ein Blick in den Spiegel, durch die Pupille um einen Blick zu erhaschen wie es diesem Wesen, diesem kleinen Kind, nur annähernd gehen mag. In einem kurzen Moment vollkommener Stille horcht man in sich hinein, vernimmt ein Lachen oder ein Weinen und realisiert im Bild des eigenen Ich das absolut Geschehene.
Bildets sich nun eine Hexe aus oder eine Geistige? Strebt sich der Sinn nach der Reinheit oder der Macht? Das kleine Kind jedenfalls ist verwirrt und findet seinen Platz nicht.

Im Moment wird es noch viele Blicke brauchen um zu wissen, an welchem Platz wir uns befinden. Wird es wie immer Zeit brauchen um heraus zu finden an welchem Ort wir beide lachen können?

Haibane

11.4.10 22:01

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